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Archiv für August, 2009

Robocopy

31. August 2009

Jeder Windows Administrator kennt das Problem – sobald man in Windows Umgebungen große Datenmengen kopieren muss, ist der Windows Explorer langsam, fehleranfällig und schlicht weg überfordert.
Die Kommandozeilenwerkzeuge COPY und XCOPY sind schon besser geeignet aber nicht wirklich komfortabel. Für einfache Dateistrukturen mag es noch ausreichen, sobald aber z.B. Dateien beim Kopiervorgang ausgeschlossen oder nur bestimmte Dateitypen kopiert werden sollen wir es schwierig. Mit dem korrekten kopieren von Berechtigungen und Besitzerstrukturen ganz zu schweigen.

Daher sollte jeder Windows Administrator das Microsoft Tool RoboCopy (Robust File Copy) kennen. Eigentlich ein “alter Hut” sollte man meinen, denn immerhin ist es bereits seit den Windows Server 2003 Resource Kits verfügbar. Doch in meinen Projekten treffe ich immer wieder auf den einen oder anderen IT Mitarbeiter der dieses Tool nicht kennt.

Wie bereits geschrieben war es bisher als Tool in den Windows Server Resource Kits enthalten, seit Vista und Windows 2008 ist es Bestandteil des Betriebssystems. Es ist bei einer Standardinstallation im Ordner “C:\Windows\system32″ enthalten und kann über die Kommandozeile aufgerufen werden.

Ein Aufruf von robocopy /? zeigt eine ca. 150 Zeilen lange Hilfe und ich glaube genau da steckt der Grund warum viele, durch Windows “verwöhnte” Mausschubser Administratoren , vor diesem Tool zurückschrecken.
Robocopy hat Kommandozeilenparameter ohne Ende und man kann diese fröhlich miteinander kombinieren. Gerade darin liegt die Mächtigkeit dieser “Anwendung”. Mit Robocopy lassen sich herrliche Skripte zur Synchronisation von Verzeichnissen bauen. Verschieben ganzer Verzeichnisstrukturen von einem Server auf den anderen, unter Beibehaltung der Berechtigungsstrukturen, alles ist möglich. Das Beste an Robocopy aber ist dass es nicht blind einfach nur kopiert, sondern mit den entsprechenden Schaltern nur geänderte Dateien kopiert und ggf. an der Quelle gelöschte Dateien auch am Ziel entfernt. Man kann mit verminderter Bandbreite kopieren – ideal für WAN Verbindungen, oder auch den Job zu einer bestimmten Zeit beenden. Das ermöglicht es Datenmigrationen nur in den Nachtstunden durchzuführen.

Aber zugegeben, manchmal ist es wirklich nicht einfach sich mit den vielen Parametern und Optionen zurecht zu finden.
Aus diesem Grund hat schon vor längerer Zeit ein Microsoft Mitarbeiter ein GUI für Robocopy geschrieben. Über eine Windows Oberfläche können alle Optionen und Parameter ausgewählt und eingestellt werden und am Ende entsteht dann daraus eine Skriptdatei mit der entsprechenden Kommandozeile.
In einem Technetartikel zu Robocopy wird die GUI beschrieben und dort findest sich auch eine Möglichkeit zum Download der Robocopy GUI 3.1.2.

Mittlerweile gibt es verschiedene Versionen von Robocopy.

XP010 – Version von Windows 2003 Ressource Kit

XP026 – Version zusammen mit Robocopy GUI

XP027 – Version von Windows Vista (32 / 64) und Windows Server 2008

Es soll auch eine Version XP028 geben, aber selbst in Windows 7 ist “nur” die Version XP027 enthalten.

thausmann Tipps & Tricks

Xeni – XenCenter für das iPhone

28. August 2009
Xeni Es gibt Dinge die braucht man “eigentlich” nicht. Aber wenn man sie dann hat will man sie nicht wieder verlieren.

Mir geht es so mit meinem iPhone. Eigentlich ist es ein Telefon – und wenn ich ehrlich bin hatte ich schon bessere Mobiltelefone (das telefonieren betrachtet). Es hat eine relativ schlechte Akkulaufzeit, ist empfindlich und ich denke einen Sturz aus 1 – 2 Meter höhe wird es wohl nicht unbedingt unbeschadet überstehen. Dinge die z.B. mein altes Nokia 6210 deutlich besser konnte. Und trotzdem will ich es [das iPhone] nicht mehr hergeben. Denn es kann Dinge die ich nicht wirklich brauche aber eben gut finde. Mails abrufen, Bilder (wenn auch schlechte) machen, im Internet surfen, Twitter Nachrichten und RSS Feeds lesen. Aber das beste überhaupt sind für mich die Apps.

Was gibt es da nicht alles und bald wird wohl eine weitere App kommen die – zugegeben wieder eigentlich keiner braucht – aber doch werd ich sie mir laden. Vor kurzem fand ich einen Artikel über Xeni – das XenCenter für das iPhone. Mit dieser App soll es dann möglich sein eine XenServer Landschaft zu verwalten.

Im AppStore steht die Anwendung leider noch nicht bereit – die Entwickler testen noch. Sobald die App zur Verfügung steht werde ich hier darüber berichten.

thausmann XenServer, iPhone

XenServer 6.0

25. August 2009

citrix-xenserver

Bisher nicht bestätigten Gerüchten zufolge soll in der Version 6.0 des Citrix XenServer der Sourcecode von Marathon everRunVM enthalten sein. Wer dann die Marathon Funktionen (Level 2 und Level 3 Protection) nutzen will, muss nur noch einen Lizenzschlüssel kaufen und mit diesem die Funktionen aktivieren.

Somit entfällt die Installation in die Dom0 des XenServers.

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iPhone und die Freiheit des Endgerätes

13. August 2009

Das iPhone ist zweifelsfrei der Liebling unter den Mobilfunkgeräten. Beim Einsatz im Businessumfeld werden beim iPhone jedoch die mangelnden Managementmöglichkeiten und die Sicherheit der auf dem iPhone gespeicherten Informationen im Vergleich zu anderen Geräten kritisiert. Darüber habe ich mal nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass der Denkansatz alles managen zu wollen / müssen und sich um entfernte Sicherheit kümmern zu müssen der falsche Weg ist. Bei der Vielfalt der Endgeräte die es gibt, und immer mehr geben wird, wird das zu einem schwierigen Unterfangen. Bei dem/ der Anwender/in steigert es auch nicht gerade die Motivation wenn man mit Geräten arbeiten muss die einem eigentlich gar nicht gefallen. Die Motivation der Anwender/innen ist ein heute noch ein oft unterschätzter Faktor. Wie wäre es denn wenn jeder das benutzen könnten was er möchte, womit er die besten Ergebnisse erzielt weil das Arbeiten damit einfach Freude bereitet. Das wäre durchaus möglich, die IT müsste nur dafür sorgen, dass die entsprechenden Technologien eingesetzt werden. Geben tut es sie bereits. Die Abkehr von der Tatsache, dass Endgeräte nicht mehr aufwendig verwaltet werden müssten würde zudem bei den Unternehmen eine Menge an Kosten einsparen. Wenn ein globaler Webanbieter davon abhängig wäre, dass er sich um die Endgeräte kümmern müsste würde es ihn schlicht weg gar nicht geben. Das wäre unmöglich. In der Zeit also in der immer mehr globalisiert wird, in der immer mehr Anwender einen zentralen Service benutzen müssen, wird das Thema der Endgeräte immer wichtiger.
Also sage ich die IT muss so gestaltet werden, dass alles nur noch an zentraler Stelle verwaltet werden muss und das Anbieten der Dienste muss so gestaltet werden, dass die Sicherheit der Endgeräte nur noch eine untergeordnete bis keine Rolle mehr spielt. Dann kann man den Anwendern / Anwenderinnen ein iPhone geben, die laufenden Kosten für das aufwendige Management der Endgeräte einsparen und von der gesteigerten Motivation profitieren.
Der Schlüssel dazu liegt in der Bereitstellung der Anwendungen. Die Technologien dafür sind verfügbar.

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DataCore hat Solutions Center eröffnet

13. August 2009

masterlogo_datacore Gerade erreichte mich die Meldung, dass DataCore, der führende Anbieter von Speichervirtualisierung, sein erstes Solutions Center in Niedernberg bei Frankfurt a.M. eröffnet hat. Das Solution Center kann von europäischen DataCore Partnern und Kunden für Tests mit der DataCore SAN-Virtualisierungssoftware genutzt werden. Die SAN-Lösungen von DataCore sind für alle gängigen Servervirtualisierungslösungen zertifiziert und  funktionieren unabhängig von Storage-Herstellern, Hardwaretechnologien oder der Netzwerk-Konnektivität. Dadurch können Lösungen genau nach den Anforderungen und Präferenzen der Kunden maßschneidert werden. Im Solutions Center besteht nun ab sofort die Möglichkeit, diese individuellen Lösungen unter Realbedingungen zu testen.

thausmann Storage, Virtualisierung , ,