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Artikel Tagged ‘Mensch’

Der Mensch bleibt vorerst unentbehrlich

4. Januar 2010

Was soll ich sagen, es ist manchmal bestimmt frustrierend aber so ist die IT halt nun mal. Wir alle können nichts dafür was die Hard- und Software Hersteller mit ihren Produkten machen. Wir wollen / müssen sie benutzen. Das ist ja aber schon immer so gewesen, dass es mit den IT Produkten mehr oder minder Schwierigkeiten gibt. Bei der Komplexität ist es einem manchmal nicht übel zu nehmen wenn man sich wundert, dass die IT  überhaupt so gut funktioniert wie sie funktioniert.

Automatische Update Funktionen an Kernsystemen sind immer sehr kritisch zu sehen. Wer möchte schon morgens ins Büro kommen und vor einer nicht mehr funktionierenden IT stehen? Daher ist ja zum Beispiel auch der automatische Update mancher Scan Engine abgeschaltet. Und das übrigens schon von der Hersteller Default Einstellung her! Die Hersteller wissen ganz genau dass es damit zu Problemen kommen kann. Es war in der Vergangenheit immer wieder der Fall, dass sogar ein Virenpattern-Update erhebliche Probleme verursacht hat. Und das wird in diesem sehr dynamischen Umfeld vorerst auch so bleiben befürchte ich.

In unserer langjährigen Berufserfahrung haben wir es uns daher stoisch antrainiert auf Alles immer ein Auge zu haben. Es ist nach wie vor so, dass die meisten Fehler in der IT  immer noch dadurch gefunden werden, weil sich ein Mensch (keine Software und keine Hardware!) über die Zusammenhänge, Aktivitäten und Vorkommnisse Gedanken macht. Hier ist nach wie vor der Mensch gefordert. Die Maschine ist nur Hilfsmittel. Derzeit zumindest noch und es wird vermutlich auch noch eine Weile so bleiben.

Die eigentlichen Systemlogs helfen da nur in sofern weiter, dass man bedingt nachvollziehen kann was sich an den Systemen so tut. IT Systeme können sich im Einzelnen innerhalb der definierten Parameter bewegen und dennoch ist das Gesamtergebnis nicht zufriedenstellend. Viel viel wichtiger sind daher übergreifende Protokolle der Aktivitäten die an Systemen vorgenommen werden. Ab einer mittel komplexen IT Infrastruktur sind solche Protokolle lebenswichtig. Man benötigt jemanden der die Zusammenhänge einer Unternehmens IT so genau wie möglich kennt, der die Aktivitäten protokolliert und eventuell auftretende Vorkommnisse dann bewertet und analysieren kann. Das ist bei weitem keine einfache Aufgabe aber eben wie gesagt immer noch unumgänglich.

thausmann Allgemeines ,

iPhone und die Freiheit des Endgerätes

13. August 2009

Das iPhone ist zweifelsfrei der Liebling unter den Mobilfunkgeräten. Beim Einsatz im Businessumfeld werden beim iPhone jedoch die mangelnden Managementmöglichkeiten und die Sicherheit der auf dem iPhone gespeicherten Informationen im Vergleich zu anderen Geräten kritisiert. Darüber habe ich mal nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass der Denkansatz alles managen zu wollen / müssen und sich um entfernte Sicherheit kümmern zu müssen der falsche Weg ist. Bei der Vielfalt der Endgeräte die es gibt, und immer mehr geben wird, wird das zu einem schwierigen Unterfangen. Bei dem/ der Anwender/in steigert es auch nicht gerade die Motivation wenn man mit Geräten arbeiten muss die einem eigentlich gar nicht gefallen. Die Motivation der Anwender/innen ist ein heute noch ein oft unterschätzter Faktor. Wie wäre es denn wenn jeder das benutzen könnten was er möchte, womit er die besten Ergebnisse erzielt weil das Arbeiten damit einfach Freude bereitet. Das wäre durchaus möglich, die IT müsste nur dafür sorgen, dass die entsprechenden Technologien eingesetzt werden. Geben tut es sie bereits. Die Abkehr von der Tatsache, dass Endgeräte nicht mehr aufwendig verwaltet werden müssten würde zudem bei den Unternehmen eine Menge an Kosten einsparen. Wenn ein globaler Webanbieter davon abhängig wäre, dass er sich um die Endgeräte kümmern müsste würde es ihn schlicht weg gar nicht geben. Das wäre unmöglich. In der Zeit also in der immer mehr globalisiert wird, in der immer mehr Anwender einen zentralen Service benutzen müssen, wird das Thema der Endgeräte immer wichtiger.
Also sage ich die IT muss so gestaltet werden, dass alles nur noch an zentraler Stelle verwaltet werden muss und das Anbieten der Dienste muss so gestaltet werden, dass die Sicherheit der Endgeräte nur noch eine untergeordnete bis keine Rolle mehr spielt. Dann kann man den Anwendern / Anwenderinnen ein iPhone geben, die laufenden Kosten für das aufwendige Management der Endgeräte einsparen und von der gesteigerten Motivation profitieren.
Der Schlüssel dazu liegt in der Bereitstellung der Anwendungen. Die Technologien dafür sind verfügbar.

thausmann iPhone , ,