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Hotfix 3 und 4 für Citrix XenServer 5.5

Bereits am 09. September hat Citrix den Hotfix 3 für den XenServer 5.5 freigegeben. Im Artikel CTX122589 sind die dadurch beseitigten Probleme beschrieben.
Weiterhing wurde am 17. September der Hotfix 4 für den Citrix XenServer 5.5 veröffentlicht. Unter der Knowledgebase ID CTX122705 stehen alle Informationen bereit.
XenServer 6.0

Bisher nicht bestätigten Gerüchten zufolge soll in der Version 6.0 des Citrix XenServer der Sourcecode von Marathon everRunVM enthalten sein. Wer dann die Marathon Funktionen (Level 2 und Level 3 Protection) nutzen will, muss nur noch einen Lizenzschlüssel kaufen und mit diesem die Funktionen aktivieren.
Somit entfällt die Installation in die Dom0 des XenServers.
Citrix XenServer 5.5 (Beta) steht bereit

Seit gestern steht der XenServer in der Version 5.5 als Betaversion zum Download auf der MyCitrix Seite zur Verfügung. Im Citrix Blog stehen einige Informationen zum Release. Gegenüber den ursprünglichen Veröffentlichungen steht nun fest dass ein Snapshot über das XenCenter möglich sein soll.
Citrix XenServer 5.1 (Project George)

Vor einigen Tagen gab es eine Ankündigung im Citrix Blog über die nächste Version des Citrix XenServer. Die intern als “Project George” bezeichnete Version wird vermutlich unter der Versionsnummer 5.1 veröffentlicht werden.
Features:
- Active Directory Integration. Künftig wird es möglich sein sich über eine Active Directory Domain am XenCenter oder per ssh zu authentifizieren. Über entsprechende Benutzergruppen kann dann der Zugriff geregelt werden. Endlich muss nicht mehr mit dem root Account gearbeitet werden.
- Workload balancing. Hierbei handelt es sich um eine Bewertung der Performancedaten von XenServer Host und Gastsystemen. Aus diesen Daten werden dann Empfehlungen erstellt die bei der Verteilung der Gastsysteme im Ressource Pool helfen sollen. Citrix spricht von einem “Star Rating”, also Sternchen Bewertung. Somit ist diese Art der “Lastverteilung” nicht zu Vergleichen mit VMware DRS wie es in der Infrastructure 3 angeboten wird.
- LVHD. Fast cloning und Snapshots werden künftig in alle Storage Repositories unterstützt. Offen ist allerdings ob es eine Möglichkeit gibt einen Snapshot innerhalb des XenCenter zu erstellen.
- StorageLink Integration. Unterstützung über das CLI (Command Line Interface) für das neue StorageLink Gateway. Direkte Unterstützung für HP MSA, HP EVA, EMC Clariion und NetApp bei FC oder iSCSI Anbindung.
- Erweiterte Gastsysteme. Wie bei jeder neuen Version werden auch wieder weitere Gastsysteme unterstützt. Diesmal kommen Red Had Enterprise Linux 5.3, Debian Lenny und Suse Linux Enterprise Server 11 hinzu.
- Verbessertes Problem Reporting. Weiterhin soll ein neues Problem Reporting Tool integriert sein.
Der Erscheinungstermin steht wohl noch nicht fest. Die Technical Preview (Beta) soll Ende April erscheinen. Da im Mai die Citrix Synergy 2009 stattfindet scheint dieser Termin auch realistisch.
Update 3 für Citrix XenServer 5.0

Unter der Artikelnummer CTX120619 steht das Update 3 für den Citrix XenServer 5.0 zur Verfügung. Neben dem eigentlichen Update für den XenServer findet sich dort auch ein Update für das XenCenter.
Nachdem vor einigen Tagen bereits das neue ISO Image für den XenServer mit Update 3 zur Verfügung stand gibt es nun das Update für bereits installierte XenServer.
Hauptsächlich die neue Lizenzierung ist im Update 3 enthalten. Nach der Installation wird aus einer XenServer Express eine XenServer Installation. Laut Artikel muss eine “Free” Version des XenServer alle 12 Monate aktiviert werden.
Update 3 für Citrix XenServer 5.0

Unter der Artikelnummer CTX120619 steht das Update 3 für den Citrix XenServer 5.0 zur Verfügung. Neben dem eigentlichen Update für den XenServer findet sich dort auch ein Update für das XenCenter.
Nachdem vor einigen Tagen bereits das neue ISO Image für den XenServer mit Update 3 zur Verfügung stand gibt es nun das Update für bereits installierte XenServer.
Hauptsächlich die neue Lizenzierung ist im Update 3 enthalten. Nach der Installation wird aus einer XenServer Express eine XenServer Installation. Laut Artikel muss eine “Free” Version des XenServer alle 12 Monate aktiviert werden.
Migration zwischen ESX und XEN Server
Die Angebotsvielfalt im Virtualisierungsmarkt nimmt zu. Es lohnt sich auch mal über den Tellerand hinauszuschauen. Novell biete mit Platespin die Möglichkeit virtuelle Maschinen zwischen verschiedenen Hypevisor Plattformen im Betrieb ohne Unterbrechung zu verschieben.
XenServer @ SAP
Wer in den letzten 12 Monaten auf einer Veranstaltung von Citrix war, der hat sicher schon einmal davon gehört. Es ist quasi das Referenzprojekt für Citrix.
Die SAP AG wird ihre Presentation Server Umgebung mittels Citrix XenServer 5.0 virtualisieren.
Ich kann mich an keine Veranstaltung, an kein Gespräch mit einem Citrix Mitarbeiter in den vergangenen Monaten erinnern bei dem nicht mindestens einmal das Konsolidierungprojekt bei der SAP AG angesprochen wurde. Erst einmal ist natürlich ein ziemlich großes Projekt. Es wurde immer wieder eine Zahl zwischen 700 und 800 Server genannt. Also jede Menge Blech. Zum Zweiten kann man sich vorstellen dass die SAP nicht eben mal schnell ihre Server virtualisiert ohne dies ausgiebig zu testen.
Vorausgegangen ist wohl ein ziemlich umfangreiches Pilotprojekt in dem die unterschiedlichen Hypervisor (VMware ESX, Citrix XenServer und wohl sogar Microsoft Hyper-V) gegeneinander miteinander verglichen wurden. Am Ende hat sich SAP für den Citrix XenServer 5.0 entschieden. Dies hat wohl vor allem mit der Optimierung des XenServer für XenApp zu tun die man in den “Optimization Properties” einstellen kann.

Citrix hat sich hier das “Insiderwissen” zum XenApp zu nutzen gemacht und den XenServer in diese Richtung optimiert. Aktuell arbeitet man dort auch an Optimierungen für Microsoft SQL Server und Microsoft Exchange Server. Die Wirkung auf den Virtualisierungsmarkt ist aus meiner Sicht nicht zu unterschätzen. Immerhin ist die SAP nebenbei auch ein ziemlich gewaltiger VMware Kunde und ich kann mir vorstellen dass VMware in der Pilotphase alles daran gesetzt hat “gut” auszusehen. Am Ende hat es dann doch nicht gereicht. Natürlich haben neben den technischen Aspekten auch politische und finanzielle Punkte zu diesem Endergebnis geführt. Das versteht sich bei Projekten dieser Größenordnung von selbst. Aber was man so hört, auch von der SAP Seite, war der XenServer auch technisch die beste Lösung. Mit keiner anderen Virtualisierunglösung konnten so viele Benutzer pro physikalischem Server bedient werden. Im letzten Citrix SRT (Solution Round Table) war von 25 – 30 Benutzer pro XenApp Server und von 4 XenApp Server pro XenServer die Rede. Dies würde eine Summe von 100 – 120 Benutzer pro Server (Blech) ergeben.
Leider wird in der Citrix Success Story relativ wenig über die technischen Daten der Umgebung geschrieben. Zudem gehen die Informationen im Dokument und die Informationen von div. Citrix Mitarbeitern auseinander. In der Success Story steht dass es sich um Blade Server mit jeweils 2 QuadCore Prozessoren und 32 GB Speicher handelt. Auf Veranstaltungen war immer von nur 20 GB Speicher die Rede.
Da es sich um “normale” 32-bit Windows 2003 Server handeln soll machen aus meiner Sicht 32 GB relativ wenig Sinn. Wenn man den Speicher für den XenServer selbst abzieht, ist immer noch “Platz” für 7 Windows Server mit jeweils 4 GB Speicher. Da sind die 20 GB Speicher aus meiner Sicht schon realistischer. 4 Virtuelle Maschinen mit jeweils 4 GB Speicher. Der Rest (4 GB) bleibt für den XenServer selbst. Auf der anderen Seite hört man immer das SAP vom Hardwarelieferant (HP) ein Standard Blade bezieht, das heißt egal welcher Anwendungszweck, es wird immer das gleiche Blade mit identischer Ausstattung benutzt. Dies macht bei der sicher nicht geringen Anzahl an Serversystemen natürlich auch wieder Sinn. Somit können es auch 32 GB Speicher sein. Letztendlich ist es egal.
Wichtiger als die reinen technischen Daten finde ich das es sich hier um eines der ersten, großen XenServer Projekte handelt. Bisher wird, vor allem aus der VMware Gemeinde, das “Enterprise ready” ein wenig belächelt. Nun – wenn das nicht Enterprise ready ist – was dann. Vielen Kunden wurde in der Vergangenheit abgeraten Citrix Presentation Server zu virtualisieren (auf VMware ESX). Mir Citrix XenServer kann man sich dieser Lösung annehmen und die Serveranzahl in Presentation Server Umgebungen deutlich reduzieren. Denn mittlerweile sind die CPUs in modernen Serversystemen derart Leistungsfähig das hier kein Flaschenhals mehr entstehen kann. Das Problem ist und bleibt das Speicherproblem. Bei 2 GB Userspace und 2 GB Systemspace ist in einem 32-bit System einfach Schluss und 64-bit Windows können auf Grund von Anwendungen (16-bit) nicht überall eingesetzt werden. Wenn sich eine Konsolidierungsrate von 3:1 oder gar 4:1 erreichen lässt, dann gibt es wieder Platz im Rechenzentrum und die Klimaanlage kann auch wieder mit weniger Leistung arbeiten.
Update 2 für Citrix XenServer 5.0 freigegeben
Gestern hat Citrix das schon länger erwartete Update 2 für den XenServer 5.0 freigegeben. Unter dem Knowledgebase Artikel CTX120180 stehen alle Informationen zu den Änderungen und zum Installationsprozess.
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