Archiv

Autor Archiv

Xeni – XenCenter für das iPhone

28. August 2009
Xeni Es gibt Dinge die braucht man “eigentlich” nicht. Aber wenn man sie dann hat will man sie nicht wieder verlieren.

Mir geht es so mit meinem iPhone. Eigentlich ist es ein Telefon – und wenn ich ehrlich bin hatte ich schon bessere Mobiltelefone (das telefonieren betrachtet). Es hat eine relativ schlechte Akkulaufzeit, ist empfindlich und ich denke einen Sturz aus 1 – 2 Meter höhe wird es wohl nicht unbedingt unbeschadet überstehen. Dinge die z.B. mein altes Nokia 6210 deutlich besser konnte. Und trotzdem will ich es [das iPhone] nicht mehr hergeben. Denn es kann Dinge die ich nicht wirklich brauche aber eben gut finde. Mails abrufen, Bilder (wenn auch schlechte) machen, im Internet surfen, Twitter Nachrichten und RSS Feeds lesen. Aber das beste überhaupt sind für mich die Apps.

Was gibt es da nicht alles und bald wird wohl eine weitere App kommen die – zugegeben wieder eigentlich keiner braucht – aber doch werd ich sie mir laden. Vor kurzem fand ich einen Artikel über Xeni – das XenCenter für das iPhone. Mit dieser App soll es dann möglich sein eine XenServer Landschaft zu verwalten.

Im AppStore steht die Anwendung leider noch nicht bereit – die Entwickler testen noch. Sobald die App zur Verfügung steht werde ich hier darüber berichten.

thausmann XenServer, iPhone

XenServer 6.0

25. August 2009

citrix-xenserver

Bisher nicht bestätigten Gerüchten zufolge soll in der Version 6.0 des Citrix XenServer der Sourcecode von Marathon everRunVM enthalten sein. Wer dann die Marathon Funktionen (Level 2 und Level 3 Protection) nutzen will, muss nur noch einen Lizenzschlüssel kaufen und mit diesem die Funktionen aktivieren.

Somit entfällt die Installation in die Dom0 des XenServers.

thausmann Virtualisierung, XenServer , ,

iPhone und die Freiheit des Endgerätes

13. August 2009

Das iPhone ist zweifelsfrei der Liebling unter den Mobilfunkgeräten. Beim Einsatz im Businessumfeld werden beim iPhone jedoch die mangelnden Managementmöglichkeiten und die Sicherheit der auf dem iPhone gespeicherten Informationen im Vergleich zu anderen Geräten kritisiert. Darüber habe ich mal nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass der Denkansatz alles managen zu wollen / müssen und sich um entfernte Sicherheit kümmern zu müssen der falsche Weg ist. Bei der Vielfalt der Endgeräte die es gibt, und immer mehr geben wird, wird das zu einem schwierigen Unterfangen. Bei dem/ der Anwender/in steigert es auch nicht gerade die Motivation wenn man mit Geräten arbeiten muss die einem eigentlich gar nicht gefallen. Die Motivation der Anwender/innen ist ein heute noch ein oft unterschätzter Faktor. Wie wäre es denn wenn jeder das benutzen könnten was er möchte, womit er die besten Ergebnisse erzielt weil das Arbeiten damit einfach Freude bereitet. Das wäre durchaus möglich, die IT müsste nur dafür sorgen, dass die entsprechenden Technologien eingesetzt werden. Geben tut es sie bereits. Die Abkehr von der Tatsache, dass Endgeräte nicht mehr aufwendig verwaltet werden müssten würde zudem bei den Unternehmen eine Menge an Kosten einsparen. Wenn ein globaler Webanbieter davon abhängig wäre, dass er sich um die Endgeräte kümmern müsste würde es ihn schlicht weg gar nicht geben. Das wäre unmöglich. In der Zeit also in der immer mehr globalisiert wird, in der immer mehr Anwender einen zentralen Service benutzen müssen, wird das Thema der Endgeräte immer wichtiger.
Also sage ich die IT muss so gestaltet werden, dass alles nur noch an zentraler Stelle verwaltet werden muss und das Anbieten der Dienste muss so gestaltet werden, dass die Sicherheit der Endgeräte nur noch eine untergeordnete bis keine Rolle mehr spielt. Dann kann man den Anwendern / Anwenderinnen ein iPhone geben, die laufenden Kosten für das aufwendige Management der Endgeräte einsparen und von der gesteigerten Motivation profitieren.
Der Schlüssel dazu liegt in der Bereitstellung der Anwendungen. Die Technologien dafür sind verfügbar.

thausmann iPhone , ,

DataCore hat Solutions Center eröffnet

13. August 2009

masterlogo_datacore Gerade erreichte mich die Meldung, dass DataCore, der führende Anbieter von Speichervirtualisierung, sein erstes Solutions Center in Niedernberg bei Frankfurt a.M. eröffnet hat. Das Solution Center kann von europäischen DataCore Partnern und Kunden für Tests mit der DataCore SAN-Virtualisierungssoftware genutzt werden. Die SAN-Lösungen von DataCore sind für alle gängigen Servervirtualisierungslösungen zertifiziert und  funktionieren unabhängig von Storage-Herstellern, Hardwaretechnologien oder der Netzwerk-Konnektivität. Dadurch können Lösungen genau nach den Anforderungen und Präferenzen der Kunden maßschneidert werden. Im Solutions Center besteht nun ab sofort die Möglichkeit, diese individuellen Lösungen unter Realbedingungen zu testen.

thausmann Storage, Virtualisierung , ,

Virtueller Thin Client von IGEL

11. Mai 2009

igel

Ein virtueller Thin Client. Da stellt sich natürlich zuerst die Frage macht das Sinn. Die einfache Antwort – JA natürlich, wenn auch aus meiner Sicht natürlich nur zum Test. Aber genau zu diesem Zweck – und nur zu diesem Zweck hat IGEL diese Version geschaffen. Auf der IGEL Webseite kann ein IGEL Virtual Demo TC heruntergeladen werden. Das bereitgestellte Image funktioniert mit dem VMware Player und natürlich auch mit der VMware Workstation.

In der Vergangenheit musst man, für interne Tests oder für die Demo beim Kunden immer einen Thin Client zur Verfügung haben. Gerade bei de Präsentation bei einem Kunden empfand ich dies immer als sehr störend. Thin Client aufbauen, Monitor, Tastatur und Maus besorgen und dann das alles irgendwie in das Demo Lab einbinden.

Mit dem IGEL Virtual Demo TC ist das nun alles viel einfacher. Der Thin Client kann direkt im Test Lab auf einer VMware Workstation oder mit dem VMware Player gestartet werden und verhält sich eben wie ein Thin Client. Weiterhin kann mit der IGEL Universal Management Suite auch die Verwaltung eines Thin Clients im Unternehmens Umfeld demonstriert werden.

thausmann Virtualisierung , ,

Citrix Receiver – Next Generation Client Framework

5. Mai 2009

Seit einigen Monaten “geistert” der Begriff Citrix Receiver durch die verschiedenen Publikationen von Citrix. Nachdem der ICA Client mit dem Namen “XenApp Plug-In for Hosted Apps” und der Streaming Client mit dem Namen “XenApp Plug-In for Streamed Apps” veröffentlicht worden sind zeichnen sich mit dem “Citrix Communications Plug-in” (EasyCall Client) und dem “Access Gateway Plug-in for Windows” weitere Clients mit dem “Plug-In” im Namen ab.

Was verbirgt sich nun hinter diesem “Plug-In”. Citrix schreibt hierzu in der Feature Übersicht zu XenApp 5.0:

Der Citrix Receiver ist die neue, clientseitige Komponente, die den einfachen Zugriff auf alle XenApp-basierten Anwendungen und Ressourcen ermöglicht. Der Receiver fungiert dabei als Framework, das die Verwaltung und Aktualisierung der verschiedenen Citrix Plug-Ins (die vormaligen Citrix Clients) übernimmt. Der Benutzer muss also nicht mehr unterschiedliche Plug-Ins für veröffentlichte und gestreamte Anwendungen, den Access Gateway und EasyCall installieren und aktualisieren. Im Zuge der Weiterentwicklung werden nach und nach alle weiteren Citrix Plug-Ins (Clients) im Citrix Receiver integriert, z.B. die Plug-Ins zur Passwortverwaltung, WAN-Optimierung usw. …

Dies klärt ein wenig in welche Richtung die Reise gehen soll. Ein Framework in das sich alle von Citrix bereitgestellten Clients einklinken und über eine zentrale Konfiguration bereitgestellt und verwaltet werden. Vorbei die Zeit der Installationsorgien aus ICA Client, Streaming Client, Access Gateway Client und Password Manager Agent.

Künftig soll es nur noch ein Client Framework geben. Die Basis hierzu bildet der Citrix Receiver der als einzige Komponente künftig noch Administratorrechte bei der Installation erfordert. Alle Plug-Ins sollen sich durch einen Benutzer installieren lassen. Weiterhin soll es möglich sein von einer zentralen Konsole aus die Plug-Ins zu verwalten und auf die Endgeräte zu “pushen”.


Seit dem 04.05.2009 steht nun auf der Citrix Webseite die Version 1.0 des “Citrix Receiver” bereit. Ebenfalls gibt es den “Merchandising Server” (MyCitrix Login erforderlich) als XenServer Appliance (XVA File).

Interessant sind die Anforderungen die im Admin Guide für diese Maschine genannt werden. Mindestens 4 GB Speicher und 2 vCPU werden empfohlen.  Für eine “kleine” Appliance scheint mir dies etwas übertrieben – aber erst ein ausführlicher Test im bluvenit Lab wird zeigen ob die Maschine wirklich so viele Ressourcen benötigt.

Der Import der Maschine verläuft problemlos und nach dem Anpassen der Netzwerkschnittstelle und der Grundkonfiguration (IP, Netzmaske, Gateway, DNS)  präsentiert sich das Webinterface des “Citrix Merchandising Server” über die URL https://<IP-Adresse>/appliance. Diesmal allerdings nicht in schwarz, wie sonst bei Weboberflächen üblich.

Vieleicht ist dies bereits ein Hinweis darauf dass wir uns in Kürze wieder mit einem neuen Design der Weboberflächen von Webinterface, Access Gateway usw. anfreunden müssen dürfen. Die Citrix Internetseiten wurden vor einigen Tagen bereits geändert.

Ich werde den “Citrix Merchandising Server” testen und wieder berichten wie die Erfahrungen mit dem System sind.

thausmann XenApp, XenClient ,

Citrix Access Gateway 4.6.0

4. Mai 2009

access_gateway

Heimlich, Still und Leise hat Citrix eine neue Version der Access Gateway Software veröffentlicht. Die aktuelle Version 4.6.0 kann auf der MyCitrix Seite seit dem 01.05.2009 heruntergeladen werden. Eigentlich liest sich die Beschreibung wenig spektakulär. Nur dieser folgende Satz macht dann doch neugierig.

…Access Gateway version 4.6 represents a major update to the underlying system firmware…

Der Verdacht liegt nahe dass es sich hier um die erste der erwarteten “Virtual Appliances” handelt. Eine Access Gateway Version die als virtuelle Maschine auf einem XenServer installiert werden kann.

Erste Tests im bluvenit Test Lab haben diese Vermutung bestätigt. Die Version 4.6.0 lässt sich ohne Probleme auf einem XenServer 5.0 sowie auf einem VMware ESX(i) installieren. Die Maschinen wurden mit der folgenden Konfiguration erstellt:

XenServer 5.0: VMware ESX(i):
  • Template “Other Install Media”
  • 1 vCPU
  • 256 MB Speicher
  • 5 GB Storage
  • 2 vNIC
  • “Other  Linux 2.6.x kernel”
  • 1 vCPU
  • 256 MB Speicher
  • 5 GB Storage
  • 2 vNIC

Die Auswahl von 2 virtuellen Netzwerkkarten ist für die erfolgreiche Installation notwendig.

Es verwundert ein wenig das Citrix die virtuelle Appliance als ISO Image verteilt. Eigentlich wurde erwartet das es sich um eine virtuelle Maschine im XVA Format handeln wird um auch hier den Mehrwert des XenServers in Citrix Umgebungen darzustellen. Zudem wäre es dann möglich gewesen die XenServer Tools in die Maschine zu integrieren. Vielleicht kommt diese XVA Variante zu einem späteren Zeitpunkt. Dennoch ist es um so erfreulicher dass nun auch in VMware (ESX) Umgebungen mit einem virtuellen Access Gateway gearbeitet werden kann.

Zeitgleich wurde auch ein neues “Access Gateway Plug-In for Windows” veröffentlicht. Der Name “Plug-In” deutet auf eine Version hin die im kommende “Citrix Receiver”, des neuen Citrix Client Frameworks, verwendet werden kann. Bereits der Client für “Hosted” und “Streamed” Applications trägt dieses Plug-In im Namen.

thausmann Netzwerk, XenApp , , ,

Citrix XenServer 5.5 (Beta) steht bereit

28. April 2009

xen-server

Seit gestern steht der XenServer in der Version 5.5 als Betaversion zum Download auf der MyCitrix Seite zur Verfügung. Im Citrix Blog stehen einige Informationen zum Release. Gegenüber den ursprünglichen Veröffentlichungen steht nun fest dass ein Snapshot über das XenCenter möglich sein soll.

thausmann Virtualisierung, XenServer , ,

Citrix XenServer 5.1 (Project George)

16. April 2009

xen-server

Vor einigen Tagen gab es eine Ankündigung im Citrix Blog über die nächste Version des Citrix XenServer. Die intern als “Project George” bezeichnete Version wird vermutlich unter der Versionsnummer 5.1 veröffentlicht werden.

Features:

  • Active Directory Integration. Künftig wird es möglich sein sich über eine Active Directory Domain am XenCenter oder per ssh zu authentifizieren. Über entsprechende Benutzergruppen kann dann der Zugriff geregelt werden. Endlich muss nicht mehr mit dem root Account gearbeitet werden.
  • Workload balancing. Hierbei handelt es sich um eine Bewertung der Performancedaten von XenServer Host und Gastsystemen. Aus diesen Daten werden dann Empfehlungen erstellt die bei der Verteilung der Gastsysteme im Ressource Pool helfen sollen. Citrix spricht von einem “Star Rating”, also Sternchen Bewertung. Somit ist diese Art der “Lastverteilung” nicht zu Vergleichen mit VMware DRS wie es in der Infrastructure 3 angeboten wird.
  • LVHD. Fast cloning und Snapshots werden künftig in alle Storage Repositories unterstützt. Offen ist allerdings ob es eine Möglichkeit gibt einen Snapshot innerhalb des XenCenter zu erstellen.
  • StorageLink Integration. Unterstützung über das CLI (Command Line Interface) für das neue StorageLink Gateway. Direkte Unterstützung für HP MSA, HP EVA, EMC Clariion und NetApp bei FC oder iSCSI Anbindung.
  • Erweiterte Gastsysteme. Wie bei jeder neuen Version werden auch wieder weitere Gastsysteme unterstützt. Diesmal kommen Red Had Enterprise Linux 5.3, Debian Lenny und Suse Linux Enterprise Server 11 hinzu.
  • Verbessertes Problem Reporting. Weiterhin soll ein neues Problem Reporting Tool integriert sein.

Der Erscheinungstermin steht wohl noch nicht fest. Die Technical Preview (Beta) soll Ende April erscheinen. Da im Mai die Citrix Synergy 2009 stattfindet scheint dieser Termin auch realistisch.

thausmann Virtualisierung, XenServer , ,

Fehlermeldungen abgreifen

3. April 2009

error-1

Wer kennt es nicht. Windows oder eine Anwendung verweigert den Dienst und präsentiert eine mehr oder weniger aussagekräftigen Fehlermeldung. Wenn es sich nicht um eine bekannte Meldung handelt war mein nächster Schritt bisher immer irgendwie die Fehlermeldung als Screenshot speichern (Beweissicherung) und dann den Meldungstext oder entsprechende Fehlercodes in Google eintippen. Gerade wenn es sich um Fehlercodes handelte war dies immer eine ziemlich mühsame und vor allem fehleranfällige Sache.

Vor kurzem bin ich auf eine, so finde ich, geniale Lösung gestoßen. Einfach die Fehlermeldung mittels Ctrl-C (Strg-C) in die Zwischenablage sichern, dann einen Editior (z.B. Notepad) öffnen und dann mittels Ctrl-V (Strg-V) dort einfügen.

PENG !!! schon hat man die komplette Meldung als Text im Notepad. Keine große Sache aber zum “googlen” einfach genial.

[[Window Title]
Netzwerkfehler

[Main Instruction]
Auf \\10.101.25.12\media konnte nicht zugegriffen werden.

[Content]
Vergewissern Sie sich, dass der Name richtig geschrieben wurde. Möglicherweise besteht ein Netzwerkfehler. Klicken Sie auf “Diagnose”, um die Netzwerkprobleme zu identifizieren und zu beheben.

[V] Details einblenden  [Diagnose] [Abbrechen]

[Expanded Information]
Fehlercode: 0×80070035
Der Netzwerkpfad wurde nicht gefunden.

thausmann Allgemeines ,