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Archiv für die Kategorie ‘XenApp’

XenApp 5 Feature Pack 2 erscheint am 29. September 2009

17. September 2009

citrix

Am 16.09. hat Citrix in einer offiziellen Mitteilung das Erscheinungsdatum des seit einiger Zeit angekündigten Feature Pack 2 für XenApp 5 bekannt gegeben. Am 29.09. kann es über die MyCitrix Seite heruntergeladen werden. Kunden mit zu diesem Zeitpunkt gültiger Subscription können dann das Feature Pack 2 installieren und die neuen Funktionen nutzen.
Gab es beim Feature Pack 1 (da noch ohne 1) keine neuen Funktionen sondern nur bereits vorhandene Funktionen in den entsprechenden Editionen hinzu, ist für das Feature Pack 2 eine sehr interessante Reihe von neuen Funktionen angekündigt worden:

  • VM Hosted Apps – Etwas verwirrender Name, denn die Applikationen müssen nicht zwingend in einer VM (Virtual Machine) laufen, es kann auch ein Blade PC oder “normaler” Desktop PC sein.
    Aber was verbirgt sich überhaupt dahinter. Eigentlich ganz einfach. Published Applications in “umgekehrter” Richtung. Im RZ läuft eine virtuelle Maschine (z.B. Windows XP, Vista oder Windows 7) mit einer Anwendung die entweder nicht Terminal Server tauglich ist, extrem viel Ressourcen benötigt oder für die der Softwarehersteller die Installation auf einem Terminal Server nicht gestattet (Lizenzpolitik). Diese Anwendung wird nun als Published Application in der XenApp Farm bereitgestellt und exakt ein Anwender kann jeweils auf diese Anwendung zugreifen. Wird die Anwendung als mehrmals benötigt muss eine entsprechende Anzahl an Workstations im RZ bereitgestellt werden.
    Der Vorteil liegt natürlich darin dass der Anwender weiterhin wie gewohnt seine Umgebung behalten kann (z.B. Thin Client mit Published Desktop) und die benötigte App wie alle anderen auch in seinem Application Set bereitgestellt bekommt.
  • Windows 7 und Mobile Support – Vollständiger Support für Windows 7 als Client Device. Dies bedeutet Support von Online Apps (Published Applications und VM Hosted Apps) sowie Offline Apps (Streaming Applications). Der Streaming Profiler wurde um eine Windows 7 Option erweitert und natürlich kann Windows 7 auch als Host für eine VM Hosted App dienen. Ein aktueller XenApp Client für Windows Mobile soll bald folgen.
  • Streaming Application Performance – Beim Streaming kommen zwar keine neuen Funktionen hinzu – das Virtualisieren von Diensten im Streaming Paket geht immer noch nicht – dafür soll es aber deutliche Geschwindigkeitsverbesserungen geben. Es ist von ca. 25% schnellerem Start beim ersten Aufruf der Anwendung und bis zu 65% bei weiteren Starts die Rede.
  • Power and Capacitiy Management – Diese Komponente gab es schon eine Weile als Tech Preview und ist, so finde ich, eine ziemlich coole Sache. Mit der entsprechenden Serverhardware im RZ können somit Server zu bestimmten Zeiten (Nachts / Wochenende) abgeschaltet werden und somit natürlich deutlich die Energiekosten gesenkt werden.
  • Provisioning Services – In der Ankündigung kann ich keine technischen Veränderungen finden noch sind mir welche bekannt. Einzig von der Unterstützung der so genannten VM Hosted Apps wird gesprochen. Dies dürfte aber eher eine lizenztechnische Angelegenheit sein.
  • Service Monitoring – Für XenApp Server die auf einer XenServer Umgebung laufen gibt es nun einige Performance Metrics die den Hypervisor überwachen. Somit kann eine besser Planung der Serverauslastung erfolgen.
  • HDX Media Stream for Flash – Verbesserungen in der Flash Multimedia Unterstützung
  • HDX Plug and Play für USB Storage Devices – USB Storage Devices (USB Sticks, externe Festplatten, usw.) werden nun wirklich als Plug and Play Devices unterstützt. Bisher musste das Gerät vor dem Start der Session angesteckt werden damit das entsprechende Laufwerk verbunden wurde. In der Feature Pack 2 Version soll ein dynamisches Erkennen des USB Devices (nur Storage) während der Sitzung möglich sein.
  • Profile Management – das Profile Management trägt nun die Versionsnummer 2.1 und soll vor allen Dingen einige Bugfixes und Performanceverbesserungen enthalten.
  • Workflow Studio 2.0 – Version 2.0 des “Orchestrierungstools” für Rechenzentren.
  • Einige der genannten Features sind ziemlich interessant. Vor allem die VM Hosted Apps sind ein weiterer Schritt in die Zentralisierung von Anwendungen.

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Citrix Receiver – Next Generation Client Framework

5. Mai 2009

Seit einigen Monaten “geistert” der Begriff Citrix Receiver durch die verschiedenen Publikationen von Citrix. Nachdem der ICA Client mit dem Namen “XenApp Plug-In for Hosted Apps” und der Streaming Client mit dem Namen “XenApp Plug-In for Streamed Apps” veröffentlicht worden sind zeichnen sich mit dem “Citrix Communications Plug-in” (EasyCall Client) und dem “Access Gateway Plug-in for Windows” weitere Clients mit dem “Plug-In” im Namen ab.

Was verbirgt sich nun hinter diesem “Plug-In”. Citrix schreibt hierzu in der Feature Übersicht zu XenApp 5.0:

Der Citrix Receiver ist die neue, clientseitige Komponente, die den einfachen Zugriff auf alle XenApp-basierten Anwendungen und Ressourcen ermöglicht. Der Receiver fungiert dabei als Framework, das die Verwaltung und Aktualisierung der verschiedenen Citrix Plug-Ins (die vormaligen Citrix Clients) übernimmt. Der Benutzer muss also nicht mehr unterschiedliche Plug-Ins für veröffentlichte und gestreamte Anwendungen, den Access Gateway und EasyCall installieren und aktualisieren. Im Zuge der Weiterentwicklung werden nach und nach alle weiteren Citrix Plug-Ins (Clients) im Citrix Receiver integriert, z.B. die Plug-Ins zur Passwortverwaltung, WAN-Optimierung usw. …

Dies klärt ein wenig in welche Richtung die Reise gehen soll. Ein Framework in das sich alle von Citrix bereitgestellten Clients einklinken und über eine zentrale Konfiguration bereitgestellt und verwaltet werden. Vorbei die Zeit der Installationsorgien aus ICA Client, Streaming Client, Access Gateway Client und Password Manager Agent.

Künftig soll es nur noch ein Client Framework geben. Die Basis hierzu bildet der Citrix Receiver der als einzige Komponente künftig noch Administratorrechte bei der Installation erfordert. Alle Plug-Ins sollen sich durch einen Benutzer installieren lassen. Weiterhin soll es möglich sein von einer zentralen Konsole aus die Plug-Ins zu verwalten und auf die Endgeräte zu “pushen”.


Seit dem 04.05.2009 steht nun auf der Citrix Webseite die Version 1.0 des “Citrix Receiver” bereit. Ebenfalls gibt es den “Merchandising Server” (MyCitrix Login erforderlich) als XenServer Appliance (XVA File).

Interessant sind die Anforderungen die im Admin Guide für diese Maschine genannt werden. Mindestens 4 GB Speicher und 2 vCPU werden empfohlen.  Für eine “kleine” Appliance scheint mir dies etwas übertrieben – aber erst ein ausführlicher Test im bluvenit Lab wird zeigen ob die Maschine wirklich so viele Ressourcen benötigt.

Der Import der Maschine verläuft problemlos und nach dem Anpassen der Netzwerkschnittstelle und der Grundkonfiguration (IP, Netzmaske, Gateway, DNS)  präsentiert sich das Webinterface des “Citrix Merchandising Server” über die URL https://<IP-Adresse>/appliance. Diesmal allerdings nicht in schwarz, wie sonst bei Weboberflächen üblich.

Vieleicht ist dies bereits ein Hinweis darauf dass wir uns in Kürze wieder mit einem neuen Design der Weboberflächen von Webinterface, Access Gateway usw. anfreunden müssen dürfen. Die Citrix Internetseiten wurden vor einigen Tagen bereits geändert.

Ich werde den “Citrix Merchandising Server” testen und wieder berichten wie die Erfahrungen mit dem System sind.

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Citrix Access Gateway 4.6.0

4. Mai 2009

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Heimlich, Still und Leise hat Citrix eine neue Version der Access Gateway Software veröffentlicht. Die aktuelle Version 4.6.0 kann auf der MyCitrix Seite seit dem 01.05.2009 heruntergeladen werden. Eigentlich liest sich die Beschreibung wenig spektakulär. Nur dieser folgende Satz macht dann doch neugierig.

…Access Gateway version 4.6 represents a major update to the underlying system firmware…

Der Verdacht liegt nahe dass es sich hier um die erste der erwarteten “Virtual Appliances” handelt. Eine Access Gateway Version die als virtuelle Maschine auf einem XenServer installiert werden kann.

Erste Tests im bluvenit Test Lab haben diese Vermutung bestätigt. Die Version 4.6.0 lässt sich ohne Probleme auf einem XenServer 5.0 sowie auf einem VMware ESX(i) installieren. Die Maschinen wurden mit der folgenden Konfiguration erstellt:

XenServer 5.0: VMware ESX(i):
  • Template “Other Install Media”
  • 1 vCPU
  • 256 MB Speicher
  • 5 GB Storage
  • 2 vNIC
  • “Other  Linux 2.6.x kernel”
  • 1 vCPU
  • 256 MB Speicher
  • 5 GB Storage
  • 2 vNIC

Die Auswahl von 2 virtuellen Netzwerkkarten ist für die erfolgreiche Installation notwendig.

Es verwundert ein wenig das Citrix die virtuelle Appliance als ISO Image verteilt. Eigentlich wurde erwartet das es sich um eine virtuelle Maschine im XVA Format handeln wird um auch hier den Mehrwert des XenServers in Citrix Umgebungen darzustellen. Zudem wäre es dann möglich gewesen die XenServer Tools in die Maschine zu integrieren. Vielleicht kommt diese XVA Variante zu einem späteren Zeitpunkt. Dennoch ist es um so erfreulicher dass nun auch in VMware (ESX) Umgebungen mit einem virtuellen Access Gateway gearbeitet werden kann.

Zeitgleich wurde auch ein neues “Access Gateway Plug-In for Windows” veröffentlicht. Der Name “Plug-In” deutet auf eine Version hin die im kommende “Citrix Receiver”, des neuen Citrix Client Frameworks, verwendet werden kann. Bereits der Client für “Hosted” und “Streamed” Applications trägt dieses Plug-In im Namen.

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Citrix App Receiver für das iPhone – Teil II

13. März 2009

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Er ist da. Der Citrix App Receiver für das iPhone. Wie ich im letzten Artikel geschrieben habe warte ich auf den Citrix Client für mein iPhone. Seit Montag steht er im Apple App Store bereit. Allerdings gilt er noch als so genannte “Tech Preview” und hat die Versionsnummer 0.9.0.

Erforderlich ist Firmware 2.2.1 auf dem iPhone und auf der XenApp Seite muss es laut Citrix ein XenApp 5.0 oder Presentation Server 4.5 mit einer XenApp Service Site sein.

Leider funktioniert der Citrix Receiver noch nicht mit einem Access Gateway oder einem Secure Gateway (CSG). Somit ist eine Nutzung über das Internet via WLAN oder 3G Netzwerk im Moment nur via VPN Verbindung möglich.

Schade – das schränkt die Nutzung für mich doch stark ein. Ich hoffe im Final Release (V 1.0.0) ist diese Funktion dann enthalten.

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Citrix App Receiver für das iPhone

13. März 2009

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Seit einigen Tagen bin ich “stolzer” Besitzer eines Apple iPhone 3G.
Lange habe ich mich immer wieder gegen diese Art von “Tamagotchi Device” gesträubt, war immer der Meinung ein Telefon ist ein Telefon und nicht mehr. Ich benötige so etwas nicht.

Doch letztendlich – auch im Alter ist man lernfähig. Nachdem sich ein Kollege ein iPhone gekauft hatte und ich auf so mancher gemeinsamen Autofahrt die Gelegenheit bekam mit dem Teil zu spielen, war ich infiziert – genau so muss man es nennen.

Also auf zu dem Telekomunikationsanbieter meines “Vertrauens”, Mobilfunkvertrag verlängert (und damit noch künftig Geld gespart) und ein Apple iPhone 3G mit 16GB Speicher in schwarz erstanden.

Nach wenigen Tagen bin ich nun der Meinung es ist das “fast” ultimative Gerät für mich. Bedienung und Funktion sind super einfach und durchdacht. Natürlich weiß ich, dass es aus Sicht der Unternehmensintegration gegenüber einem Blackberry Nachteile hat, aber zum Glück sind wir ja ein kleines Unternehmen und es ist ja auch mein privates Gerät. Der iPod kann nun zu Hause bleiben und ist doch immer dabei. Unterwegs die neusten Blogs lesen oder kurz eine Email schreiben. Wie konnte ich nur so lange darauf verzichten.

Natürlich gibt es Möglichkeiten Gutes zu verbessern, mir ist nicht klar warum das Telefon keine “Profile” für Klingeltöne usw. kennt. Eine Funktion die bei alle Mobiltelefone die ich in den letzten Jahren hatte, vorhanden war. Hier hoffe ich einfach mal auf ein Software Update von Apple, aber alles andere finde ich für mich nahezu perfekt.

Warum nahezu ?

Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren mit den Technologien von Citrix und somit fehlt mir auf dem iPhone ein Citrix Client. Zu meinem Glück hat Citrix ein Einsehen und entwickelt aktuell einen “Citrix AppReceiver” (der neue Name für ICA Clients) für das iPhone. Auf den Citrix Community Seiten kann aktuell der Stand des Project Braeburn verfolgt werden.

Unbestätigten Gerüchten nach ist der “Big Boss” bei Citrix, Marc Templeton, Apple Fan. Auch das kann ich verstehen, inzwischen gefällt mir das neue MacBook immer besser. Nun dass er (Marc Templeton) die Apple Produkte mag ist sicher kein Nachteil für das Projekt. Es war schon immer gut wenn ganz oben einer sagte “das will ich haben!”.

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Citrix Virtual Appliances

10. März 2009

Mit dem Zukauf von Net6 Incorporated im Jahr 2004 ist Citrix erstmals als Hardware Hersteller in Erscheinung getreten. Das Citrix Access Gateway war die erste Appliance die Citrix unter eigenem Namen auf den Markt gebracht hat.

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Später folgten mit dem Aufkauf von Teros Incorporated und NetScaler Incorporated weitere Hersteller deren Lösung heute im Citrix Netscaler und Citrix Wanscaler zu finden sind. Als letztes kam die Citrix Easy Call Gateway Appliance hinzu.

Alle die den Anfang des Citrix Access Gateway miterlebt haben wissen dass sich Citrix im Hardwaremarkt sehr schwer getan hat. Teststellungen waren eher selten, Hardwareaustausch lief meist sehr schleppend. Dies hat einige Kunden dazu gebracht sich eine zweite Appliance in den Keller zu legen um, wenn der Hardware Crash kommt, gerüstet zu sein.

Der Gedanke der Appliances an sich gefällt mir schon immer. Eine Maschine die dediziert eine Aufgabe erfüllt. Keine “Wechselwirkungen” mit anderen Diensten auf dem System, keine Angst das der Patch für Service “A” die Funktion von Service “B” beeinträchtigt und der Hersteller sorgt dafür dass die Hardware zur Software passt. Nie wieder falsche Treiber oder sonstigen Ärger.

Der Nachteil – immer mehr Geräte im Rechenzentrum, immer schwieriger werdende Ausfall und Recovery Szenarien und natürlich aktuell immer mehr Strom und Klimaleistung erforderlich. Was liegt also näher als auch hier die Virtualisierung konsequent umzusetzen.

Sehr früh gab es im VMware Community Forum einen Diskussion darüber wie man das Citrix Access Gateway als virtuelle Maschine betreiben kann. Am Ende stand fest, es ist machbar und so ein virtuelles Access Gateway kann genau wie das physikalische Access Gateway betrieben werden. Leider war es nur mit einer VMware Workstation oder GSX Server (VMware Server) Variante möglich. Das Access Gateway basiert auf einer Hardware mit IDE Festplatte und der ESX Server kennt eben nur SCSI. Hinzu kam das es die Lizenzbestimmungen von Citrix natürlich nicht gestattet haben die Appliance auf einer anderen Hardware (und somit auch auf virtueller Hardware) als der Original Citrix Access Gateway Hardware zu betreiben.
Die Vorstellung man könnte ein Access Gateway mit vMotion oder HA in einem VMware ESX Cluster betreiben waren wieder dahin.

Bereits 2006 hat Brian Madden in seinem blog darüber geschrieben das es sich um relativ einfache Standardhardware handelt die im Citrix Access Gateway genutzt wird. Somit war auch klar das Citrix vermutlich relativ gute Gewinne mit der Hardware für das Access Gateway macht und somit wenig Interesse hat eine virtuelle Appliance zu vertreiben.
Natürlich hätte Citrix an Stelle des Hardwarepreises quasi eine “Virtual Appliance Base License” verlangt werden können, aber es ist eben etwas anders ob man 2.500$ für ein Stück Blech zahlt oder 1.500 – 2.000 $ für eine Lizenz.

Doch seit 2008 hat sich das Blatt ein wenig gewendet. Citrix hat mit dem XenServer eine eigene Virtualisierungs Plattforum und hat natürlich nun eine hohe Motivation diese Plattform für Kunden interessant zu machen.

Aus meiner Sicht sollte Citrix optional zur Hardware Appliance entsprechende Virtuelle Appliances anbieten. Virtuelle Maschinen die sich einfach in eine XenServer Umgebung importieren lassen. Virtuelle Appliances die dann dank der Features des XenServers eine entsprechende Verfügbarkeit haben. Warum nicht zwei Citrix XenServer mit einem kostengünstigen iSCSI Storage in die DMZ stellen und dort alle DMZ Systeme virtualisieren. Access Gateway, Net- und WANscaler, Webserver und was sonst noch so alles da “rumsteht”. Der XenServer ist seit wenigen Tagen als kostenlose Variante verfügbar die alle Enterprise Features hat die dafür notwendig sind. Shared Storage Anbindung und Live Migration (XenMotion).

Doch bisher tut sich Citrix etwas schwer damit. Es gibt im MyCitrix Portal zwar inzwischen eine Virtual Appliance für das Easycall Gateway, aber auch dort ist mir im Moment nicht klar wie die Lizenzierung ablaufen soll. Nach meinem Verständnis handelt es sich eher um eine Eval. Version. Im Beschreibungstext steht:

To facilitate evaluation, the EasyCall Gateway Virtual Appliance enables use of EasyCall by up to five users without product licenses.

Bedeutet dies nun das ich das Teil ohne Lizenzen mit max. 5 Benutzern nutzen darf und für mehr Benutzer einfach User Lizenzen kaufen muss oder ist und bleibt es eine Evaluierungslizenz die dann z.B. nicht supported wird. Warum sind Lizenzbestimmungen immer so ein Drama, aber das ist schon wieder Stoff für einen neuen Artikel.

Mit der Freigabe des Citrix XenServer hat Citrix den Schritt in die richtige Richtung gemacht. Nun müssen die Appliances kommen. Ich denke VMware hat mit seinem VMware Virtual Appliance Marketplace eine gute Plattform für Softwarehersteller geschaffen ihre Lösungen schnell und einfach an den “Mann” zu bringen. Herunterladen, testen und dann einen Lizenzschlüssel kaufen. Das ist doch die optimale Art Software zu vertreiben. Gerade bei den Appliances sehe ich hier ein Potential das bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist.

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Mobiler Zugriff auf Anwendungen

28. Februar 2009

Wie oft kommt es vor, dass man unterwegs ist und schnell den Zugriff auf eine bestimmte Information aus dem Firmennetzwerk benötigt. Die heute noch meistens verwendete Methode für den Fernzugriff geht über das Notebook.

Das Video zeigt, wie einfach es heute möglich ist von einem Smartphone auf Standard-Anwendungen zuzugreifen.

Verwendet wurde ein HTC Touch Pro. Die Steuerung erfolgte über Soti Pocketcontroller damit die Finger die Aufnahme nicht verdecken.

In dem Videobeispiel erfolgt die Anwendungspräsentation über ein Citrix Webinterface. Die Anwendungen selber werden von einem XenApp-Server bereitgestellt.

jgastler XenApp , , ,