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Archiv für die Kategorie ‘XenClient’

Citrix Receiver – Next Generation Client Framework

5. Mai 2009

Seit einigen Monaten “geistert” der Begriff Citrix Receiver durch die verschiedenen Publikationen von Citrix. Nachdem der ICA Client mit dem Namen “XenApp Plug-In for Hosted Apps” und der Streaming Client mit dem Namen “XenApp Plug-In for Streamed Apps” veröffentlicht worden sind zeichnen sich mit dem “Citrix Communications Plug-in” (EasyCall Client) und dem “Access Gateway Plug-in for Windows” weitere Clients mit dem “Plug-In” im Namen ab.

Was verbirgt sich nun hinter diesem “Plug-In”. Citrix schreibt hierzu in der Feature Übersicht zu XenApp 5.0:

Der Citrix Receiver ist die neue, clientseitige Komponente, die den einfachen Zugriff auf alle XenApp-basierten Anwendungen und Ressourcen ermöglicht. Der Receiver fungiert dabei als Framework, das die Verwaltung und Aktualisierung der verschiedenen Citrix Plug-Ins (die vormaligen Citrix Clients) übernimmt. Der Benutzer muss also nicht mehr unterschiedliche Plug-Ins für veröffentlichte und gestreamte Anwendungen, den Access Gateway und EasyCall installieren und aktualisieren. Im Zuge der Weiterentwicklung werden nach und nach alle weiteren Citrix Plug-Ins (Clients) im Citrix Receiver integriert, z.B. die Plug-Ins zur Passwortverwaltung, WAN-Optimierung usw. …

Dies klärt ein wenig in welche Richtung die Reise gehen soll. Ein Framework in das sich alle von Citrix bereitgestellten Clients einklinken und über eine zentrale Konfiguration bereitgestellt und verwaltet werden. Vorbei die Zeit der Installationsorgien aus ICA Client, Streaming Client, Access Gateway Client und Password Manager Agent.

Künftig soll es nur noch ein Client Framework geben. Die Basis hierzu bildet der Citrix Receiver der als einzige Komponente künftig noch Administratorrechte bei der Installation erfordert. Alle Plug-Ins sollen sich durch einen Benutzer installieren lassen. Weiterhin soll es möglich sein von einer zentralen Konsole aus die Plug-Ins zu verwalten und auf die Endgeräte zu “pushen”.


Seit dem 04.05.2009 steht nun auf der Citrix Webseite die Version 1.0 des “Citrix Receiver” bereit. Ebenfalls gibt es den “Merchandising Server” (MyCitrix Login erforderlich) als XenServer Appliance (XVA File).

Interessant sind die Anforderungen die im Admin Guide für diese Maschine genannt werden. Mindestens 4 GB Speicher und 2 vCPU werden empfohlen.  Für eine “kleine” Appliance scheint mir dies etwas übertrieben – aber erst ein ausführlicher Test im bluvenit Lab wird zeigen ob die Maschine wirklich so viele Ressourcen benötigt.

Der Import der Maschine verläuft problemlos und nach dem Anpassen der Netzwerkschnittstelle und der Grundkonfiguration (IP, Netzmaske, Gateway, DNS)  präsentiert sich das Webinterface des “Citrix Merchandising Server” über die URL https://<IP-Adresse>/appliance. Diesmal allerdings nicht in schwarz, wie sonst bei Weboberflächen üblich.

Vieleicht ist dies bereits ein Hinweis darauf dass wir uns in Kürze wieder mit einem neuen Design der Weboberflächen von Webinterface, Access Gateway usw. anfreunden müssen dürfen. Die Citrix Internetseiten wurden vor einigen Tagen bereits geändert.

Ich werde den “Citrix Merchandising Server” testen und wieder berichten wie die Erfahrungen mit dem System sind.

thausmann XenApp, XenClient ,

Citrix App Receiver für das iPhone – Teil II

13. März 2009

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Er ist da. Der Citrix App Receiver für das iPhone. Wie ich im letzten Artikel geschrieben habe warte ich auf den Citrix Client für mein iPhone. Seit Montag steht er im Apple App Store bereit. Allerdings gilt er noch als so genannte “Tech Preview” und hat die Versionsnummer 0.9.0.

Erforderlich ist Firmware 2.2.1 auf dem iPhone und auf der XenApp Seite muss es laut Citrix ein XenApp 5.0 oder Presentation Server 4.5 mit einer XenApp Service Site sein.

Leider funktioniert der Citrix Receiver noch nicht mit einem Access Gateway oder einem Secure Gateway (CSG). Somit ist eine Nutzung über das Internet via WLAN oder 3G Netzwerk im Moment nur via VPN Verbindung möglich.

Schade – das schränkt die Nutzung für mich doch stark ein. Ich hoffe im Final Release (V 1.0.0) ist diese Funktion dann enthalten.

thausmann XenApp, XenClient, iPhone , ,

Citrix App Receiver für das iPhone

13. März 2009

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Seit einigen Tagen bin ich “stolzer” Besitzer eines Apple iPhone 3G.
Lange habe ich mich immer wieder gegen diese Art von “Tamagotchi Device” gesträubt, war immer der Meinung ein Telefon ist ein Telefon und nicht mehr. Ich benötige so etwas nicht.

Doch letztendlich – auch im Alter ist man lernfähig. Nachdem sich ein Kollege ein iPhone gekauft hatte und ich auf so mancher gemeinsamen Autofahrt die Gelegenheit bekam mit dem Teil zu spielen, war ich infiziert – genau so muss man es nennen.

Also auf zu dem Telekomunikationsanbieter meines “Vertrauens”, Mobilfunkvertrag verlängert (und damit noch künftig Geld gespart) und ein Apple iPhone 3G mit 16GB Speicher in schwarz erstanden.

Nach wenigen Tagen bin ich nun der Meinung es ist das “fast” ultimative Gerät für mich. Bedienung und Funktion sind super einfach und durchdacht. Natürlich weiß ich, dass es aus Sicht der Unternehmensintegration gegenüber einem Blackberry Nachteile hat, aber zum Glück sind wir ja ein kleines Unternehmen und es ist ja auch mein privates Gerät. Der iPod kann nun zu Hause bleiben und ist doch immer dabei. Unterwegs die neusten Blogs lesen oder kurz eine Email schreiben. Wie konnte ich nur so lange darauf verzichten.

Natürlich gibt es Möglichkeiten Gutes zu verbessern, mir ist nicht klar warum das Telefon keine “Profile” für Klingeltöne usw. kennt. Eine Funktion die bei alle Mobiltelefone die ich in den letzten Jahren hatte, vorhanden war. Hier hoffe ich einfach mal auf ein Software Update von Apple, aber alles andere finde ich für mich nahezu perfekt.

Warum nahezu ?

Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren mit den Technologien von Citrix und somit fehlt mir auf dem iPhone ein Citrix Client. Zu meinem Glück hat Citrix ein Einsehen und entwickelt aktuell einen “Citrix AppReceiver” (der neue Name für ICA Clients) für das iPhone. Auf den Citrix Community Seiten kann aktuell der Stand des Project Braeburn verfolgt werden.

Unbestätigten Gerüchten nach ist der “Big Boss” bei Citrix, Marc Templeton, Apple Fan. Auch das kann ich verstehen, inzwischen gefällt mir das neue MacBook immer besser. Nun dass er (Marc Templeton) die Apple Produkte mag ist sicher kein Nachteil für das Projekt. Es war schon immer gut wenn ganz oben einer sagte “das will ich haben!”.

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Project Independence – Client Based Hypervisor

10. März 2009

Seit einigen Wochen findet man bei Citrix in den Community Seiten interessante Infos zum Project Independence.
Dabei handelt es sich um einen so genannten “Client Side Bare Metal
Hypervisor” auf Xen Basis. Nicht zu verwechseln mit einer hosted
Variante wie z.B. VMware Workstation bzw. VMware Fusion.

Bare Metal bedeutet, dass der Hypervisor, wie z.B. der Citrix
XenServer oder der ESX Server von VMware direkt auf der Hardware läuft.
Die Herausforderungen an einen Hypervisor der als Client Hypervisor
genutzt wird sind deutlich höher als dies im Serverumfeld der Fall ist.
Viele Komponenten im Clientumfeld sind Standard die auf einem Server
nie gefordert werden. Nahezu jedes Notebook verfügt inzwischen über

  • Audio
  • mehrere USB Anschlussmöglichkeiten
  • Firewire
  • WLAN, Modem und teilweise UMTS Modem
  • Bluetooth
  • Webcam
  • Leistungsfähige 2D / 3D Grafikkarten

All diese Geräte und Funktionen müssen bei einem “Client Based Bar
Metal Hypervisor” auch bereitgestellt werden sonst wird er keine
Akzeptanz in der “realen Welt” finden. Citrix entwickelt zu diesem
Zweck zusammen mit Intel an einer entsprechenden Hardware für diese Lösung.

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Basis dürften Erweiterungen und Verbesserungen der bereits vorhandenen Intel vPro
Technologie sein. Ziel ist eine Hardware Plattform zu schaffen die es
ermöglich eine oder mehrere virtuelle Maschinen auf dem Client zu
starten und diesen den Zugriff auf die vorhandene Hardware zu
ermöglichen. Aus meiner Sicht ist der größte Vorteil aber nicht das
Starten von mehreren Maschinen auf dem Notebook. Viel mehr ist es die
Entkopplung von installiertem Betriebssystem (z.B. Vista) und der
eigentlichen Hardware. Wenn ich sehe mit welchem Aufwand es verbunden
ist wenn es an der Zeit ist ein neues Notebook zu installieren dann
wünsche ich mir diese Technologie wäre bereits vorhanden.

Ein Kollege von mir macht es schon lange so. Auf seinem Notebook
läuft ein Open SUSE Linux mit VMware Server. Darauf hat er eine Windows
XP Workstation als den “eigentlichen” Arbeitsplatz. Wenn er das
Notebook wechseln müsste – auf Grund eines Hardware Defekts dann wäre
dies mit der Basisinstallation von Open SUSE und dem VMware Server
erledigt. Danach einfach die letzte Sicherung der kompletten Maschine
einspielen – Fertig!

Für mich ist im Moment ein Hardware Ausfall am Notebook noch das so
genannte “Worst case Scenario”. Natürlich habe ich eine Datensicherung
und natürlich habe ich auch alle Software die installiert ist auf einem
externen Datenträger gesammelt. Ja ich habe auch ein Image der
Systempartition – aber trotzdem bis wieder alles so funktioniert wie es
vorher war. Das dauert.

Er ist da deutlich im Vorteil – trotzdem kann ich mich noch nicht zu
dieser Lösung durchringen. Ich bin da zu bequem, zu ungeduldig oder was
auch immer. Die von Citrix nun angekündigte (wenn auch ohne Termin)
Lösung mit dem Client Hypervisor gefällt mir da schon besser. Ich denke
es sollte dabei Möglich seine eine virtuelle Maschine als
Startkonfiguration zu hinterlegen die dann direkt nach dem Einschalten
des Notebooks und laden des Hypervisors gestartet wird. Der eigentliche
Bootvorgang dürfte sich somit kaum verlängern gegenüber einer
konventionellen Installation.

Das zusätzliche Starten einer weiteren Maschine macht natürlich vor
allem in Umgebungen Sinn in denen der eigentliche Arbeitsplatz durch
Security Policies stark eingeschränkt ist, in Umgebungen in denen der
“normale” Mitarbeiter nichts an seiner Konfiguration ändern darf. Doch
diese strikten Richtlinien führen in vielen Unternehmen immer wieder zu
Problemen da die Mitarbeiter, vor allem die Mitarbeiter “on the Road”
doch immer wieder mit Anforderungen konfrontiert sind die dann wiederum
eine Lockerung der Sicherheitseinstellungen erfordern. Mit der Client
Hypervisor Lösung wäre es möglich zwei Instanzen zu betreiben. Eine mit
den Unternehmensanwendungen (gesperrt) und eine in der der Benutzer tun
und lassen kann was er will – dann natürlich ohne Support von der IT
Abteilung.

Genau so stellt es sich Citrix auch im folgenden Video vor.

Aus Sicht von Citrix macht diese Thematik natürlich im Zusammenspiel
mit einer XenDesktop Umgebung noch viel mehr Sinn. Es wäre Möglich eine
XenDesktop Maschine vom XenServer abzumelden und auf einem Notebook
bereitzustellen. Somit kann der Mitarbeiter “seine” virtuelle Maschine
mitnehmen. Wieder zurück im Büro, oder zumindest im Unternehmens
Netzwerk werden die Daten der virtuellen Maschine synchronisiert.

Leider gibt es bisher keine öffentliche Betaversion und auch die von
mir angesprochenen Citrix SE´s waren etwas “zugeknöpft”. Ich werde das
Thema weiter beobachten und wieder darüber schreiben wenn es
Neuigkeiten gibt.

thausmann Virtualisierung, XenClient