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Citrix Access Gateway 4.6.0

4. Mai 2009

access_gateway

Heimlich, Still und Leise hat Citrix eine neue Version der Access Gateway Software veröffentlicht. Die aktuelle Version 4.6.0 kann auf der MyCitrix Seite seit dem 01.05.2009 heruntergeladen werden. Eigentlich liest sich die Beschreibung wenig spektakulär. Nur dieser folgende Satz macht dann doch neugierig.

…Access Gateway version 4.6 represents a major update to the underlying system firmware…

Der Verdacht liegt nahe dass es sich hier um die erste der erwarteten “Virtual Appliances” handelt. Eine Access Gateway Version die als virtuelle Maschine auf einem XenServer installiert werden kann.

Erste Tests im bluvenit Test Lab haben diese Vermutung bestätigt. Die Version 4.6.0 lässt sich ohne Probleme auf einem XenServer 5.0 sowie auf einem VMware ESX(i) installieren. Die Maschinen wurden mit der folgenden Konfiguration erstellt:

XenServer 5.0: VMware ESX(i):
  • Template “Other Install Media”
  • 1 vCPU
  • 256 MB Speicher
  • 5 GB Storage
  • 2 vNIC
  • “Other  Linux 2.6.x kernel”
  • 1 vCPU
  • 256 MB Speicher
  • 5 GB Storage
  • 2 vNIC

Die Auswahl von 2 virtuellen Netzwerkkarten ist für die erfolgreiche Installation notwendig.

Es verwundert ein wenig das Citrix die virtuelle Appliance als ISO Image verteilt. Eigentlich wurde erwartet das es sich um eine virtuelle Maschine im XVA Format handeln wird um auch hier den Mehrwert des XenServers in Citrix Umgebungen darzustellen. Zudem wäre es dann möglich gewesen die XenServer Tools in die Maschine zu integrieren. Vielleicht kommt diese XVA Variante zu einem späteren Zeitpunkt. Dennoch ist es um so erfreulicher dass nun auch in VMware (ESX) Umgebungen mit einem virtuellen Access Gateway gearbeitet werden kann.

Zeitgleich wurde auch ein neues “Access Gateway Plug-In for Windows” veröffentlicht. Der Name “Plug-In” deutet auf eine Version hin die im kommende “Citrix Receiver”, des neuen Citrix Client Frameworks, verwendet werden kann. Bereits der Client für “Hosted” und “Streamed” Applications trägt dieses Plug-In im Namen.

thausmann Netzwerk, XenApp , , ,

Das Unterbewusstsein der Unternehmen oder Shared Storage für Alle…

25. Februar 2009

Speicherplatz für Daten ist nach wie vor gefragt. Die Verfügbarkeit von Informationen ist eine wichtige Basis für das Handeln von Unternehmen. Der Mensch ist ein Sammler und Jäger seit jeher. Und diese Eigenart ist auch einer der Schlüssel warum der Mensch in der Evolution weitergekommen ist. Dies hat ihm dazu verholfen sich auf Situationen vorbereiten zu können in dem er alles was ihm wichtig erschien gesammelt hatte. Früher oder später wird es von Nutzen sein. Dies übertragen in die heutige Zeit bedeutet je mehr Informationen vorliegen desto passender kam man agieren. Das ist auch der Zweck unseres Unterbewusstseins. Unser bekanntes Bauchgefühl ist das Ergebnis der Auswertung aller vorhandenen Informationen unseres Unterbewusstseins zu einem Ereignis einer Frage oder Entscheidung.

Daher sollte ein Unternehmen seinen Mitarbeitern genügend Speicherplatz für die Speicherung wichtiger Informationen zur Verfügung stellen. Die Mitarbeiter sind dabei diejenigen welche beurteilen können was für ihre Aufgabe wichtig ist und was nicht. Denn diese Mitarbeiter machen letztendlich die Arbeit / das Geschäft.

Daten sind also eines der wichtigsten Dinge was ein Unternehmen besitzt. Also sollte genügend Speicherplatz zu Verfügung gestellt werden, der aus verständlichem Grunde, zudem geschützt und auch ausfallsicher sein sollte. Des Weiteren sollte der Speicherplatz allen Systemen zur Verfügung stehen damit dieser so effizient wie möglich genutzt werden kann.

Nun existiert vielfach die irrige Meinung, dass gemeinsam nutzbarer Speicherplatz im Serverbereich sehr kostenintensiv ist. Wenn dieser zudem auch noch ausfallsicher sein sollte wird es nochmal teurer. Vielfach wird auch auf der Performance Argumentation herumgeritten. Aber weit gefehlt! Es muss nicht immer die teure High End Storage Lösung sein, was man uns auch gerne Glauben machen möchte. In den meisten Standard Umfeldern wird das bei weitem gar nicht benötigt. Es macht sich fast niemand die Mühe hinterher zu untersuchen ob die gekaufte Performance tatsächlich ausgenutzt wird. In den meissten Fällen dürfte das nicht der Fall sein. In einem VMWare ESX Server Umfeld mit drei ESX Servern, 20 virtuellen Maschinen und einem Datenvolumen von ca. 2 Terrabyte an Daten ist es so dass eine maximale Datenübertragungsrate von kanpp 20 MB pro Sekunde auftritt. Der Durchschnitt dabei bei 1,8 MB pro Sekunde liegt. Diese Anforderung kann bequem von einer iSCSI Storage Lösung bewältigt werden. Dazu bedarf es keiner teuren FC-SAN Lösung. Mit Gigabit Ethernet können maximal 125 MB pro Sekunde je Port übertragen werden. Werden mehrere Ports geschickt eingesetzt kann man die Performance sehr einfach steigern. Es ist immer noch so, dass der eigentliche Flaschenhals die Festplattenmechanik an sich ist. Die Schnittstellen der Festplatten können zwar weit mehr aber was nützt das. Es ist immer das schwächste Glied in der Kette zu berücksichtigen.

Mit der iSCSI Technologie lassen sich extrem leistungsfähige und zugleich skalierbare Storage Umgebungen aufbauen. Man kann preiswerte, und ich meine wirklich wörtlich preiswerte, Storageumgebungen aufbauen die bei Bedarf ausgebaut werden können. Man muss nicht im Vorfeld in Funktionen investieren die man später vielleicht mal benötigt aber im nachhinein schwer, gar nicht oder nur mit vergleichbar höheren Kosten implementieren kann. Schon für relativ wenige tausend Euro kann man eine shared Storage Lösung für eine VMware ESX oder XEN Server Umgebung bekommen. Diese kann dann zu einem späteren Zeitpunkt zu einer voll redundanten Lösung ausgebaut werden.

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