Um die Kosteneinsparungen und Verwaltbarkeitsvorteile virtueller Clients ausschöpfen zu können, müssen die Benutzerkomponenten eines Desktops unabhängig von diesem verwaltet werden. Die Möglichkeit, die "Persönlichkeit" des Benutzers vom Desktop zu abstrahieren, diese Persönlichkeit separat zu verwalten und zu speichern sowie sie bei Bedarf auf eine virtuelle Umgebung anzuwenden: Dies sind die drei Pfeiler des User environment management.

AppSense wurde im Jahr 1999 gegründet und ist ein Technologieanbieter, der sich auf Lösungen zur User environment management (User Environment Management, UEM) für Unternehmen spezialisiert hat. UEM bietet eine Komplettlösung, um die Benutzerfreundlichkeit auch bei Kombinationen aus verschiedenen Mechanismen der Anwendungsbereitstellung sowie für unterschiedliche Benutzertypen und Standorte zu ermöglichen. AppSense verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich serverbasierter Netzwerke. Ausgehend von dieser Basis konzentriert sich das Unternehmen nun auf den Desktop-Virtualisierungsmarkt. Zu den Partnern von AppSense zählen Microsoft, Citrix, VMware, Wyse, Symantec, CSC, IBM, Dell, EDS und HP.

UEM stellt sicher, dass spezifische Richtlinien umgesetzt und Benutzereinstellungen konsistent angewendet werden ? unabhängig davon, ob Desktops lokal bereitgestellt, veröffentlicht, gestreamt bzw. virtualisiert werden oder ob es sich um eine Kombination dieser Methoden handelt. Die AppSense-Technologie wird weltweit genutzt, um die Benutzermigration auf virtuelle Umgebungen zu erleichtern, Richtlinien zu verwalten, Benutzern persönliche und verlässliche Arbeitsumgebungen bereitzustellen und Investitionen in Technologien zur Desktopbereitstellung zu nutzen. AppSense ist Global Citrix Solution Partner, Microsoft Gold Certified Solution Partner sowie Mitglied des VMware Technical Alliance-Programms.

BENUTZERMIGRATION AUF VIRTUELLE DESKTOPS
Beschleunigen und vereinfachen Sie mithilfe von Abstraktion und zentraler Speicherung der Benutzereinstellungen die Benutzermigration von physischen auf virtuelle Desktops. UEM stellt bei der Migration einen nahtlosen Übergang sicher. Dies sorgt für eine hohe Benutzerakzeptanz und niedrige Supportkosten im Anschluss an die Migration.
INDIVIDUELLE ANPASSUNG STANDARDISIERTER DESKTOPS
Die Standardisierung von Desktops senkt die Verwaltungskosten, steigert die Unternehmensflexibilität und minimiert die Speicheranforderungen. UEM wendet beim Zugriff Personalisierungsdaten auf Standarddesktops an und stellt damit sicher, dass der Benutzer auf Grundlage eines kostengünstigen virtuellen Images eine individuell angepasste Umgebung vorfindet.
DYNAMISCHER DESKTOPAUFBAU
UEM ist Teil des Desktopaufbauprozesses und wendet bei der Desktoperstellung dynamisch Computerebenen- und Benutzereinstellungen an. Dies stellt eine konsistente individuelle Benutzerumgebung sicher, auch wenn der Desktop mithilfe unterschiedlicher Bereitstellungsmechanismen und -technologien "konstruiert" wird.
UNTERNEHMENSPROFILVERWALTUNG
Damit können Administratoren Endbenutzern eine einheitliche und dennoch kontextbezogene Umgebung liefern. Dazu werden die Sicherheits- und Leistungsvorteile verbindlicher Profile mit der Flexibilität von servergespeicherten Profilen kombiniert.
ANWENDUNGSBERECHTIGUNG
Die Verwendung nicht autorisierter Software ist ein Hauptgrund für die Destabilisierung von Benutzerumgebungen. Die Ausführung nicht autorisierter Anwendungen wird verhindert, ohne dass wartungsintensive Listen oder Skripte erforderlich sind.
RESSOURCENBERECHTIGUNG
Für die Akzeptanz der Benutzer ist es entscheidend sicherzustellen, dass die Anwendungen schnell auf Benutzeraktionen reagieren. Serverressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher und Festplatte werden für Benutzer und Anwendungen anhand definierter Unternehmensregeln angewendet und zugewiesen. So kann die Benutzeranzahl pro Gerät um bis zu 40 % gesteigert und eine hohe Servicequalität sichergestellt werden.
Verwaltung der Microsoft-Anwendungslizenzierung
Die Lizenzierung von Microsoft-Desktopanwendungen ist gerätegebunden, d. h. jedes Gerät, das auf eine Anwendung zugreifen kann, benötigt eine eigene Desktopanwendungslizenz. In virtuellen Umgebungen ist daher für jeden Client, der eine Verbindung zu dem Server, auf dem die Anwendung installiert ist, herstellen kann, eine Lizenz erforderlich. Die AppSense-Technologie beschränkt den Anwendungszugriff nach Gerätename oder IP-Adresse. So wird der Anwendungszugriff gesteuert, und die Anzahl der erforderlichen Microsoft-Lizenzen wird in den meisten Fällen gesenkt. AppSense ist in diesem Zusammenhang von Microsoft für Terminal Services und virtuelle Desktopumgebungen offiziell anerkannt.
Die AppSense Management Suite ist die erste UEM-Lösung für den Unternehmensbereich. Die Suite besteht aus vier vollständig integrierten Produkten, die Richtlinien- und Personalisierungsverwaltung einschließlich Anwendungs- und Ressourcenberechtigung für Desktopbereitstellungsmechanismen wie Citrix XenApp, Microsoft Terminal Services, VMware VDM, Citrix XenDesktop sowie gestreamte und lokale Anwendungen bieten.Der Wert virtualisierter Desktopumgebungen ist direkt proportional zur Benutzeranzahl in der virtualisierten Umgebung. Daher wurde die Management Suite speziell für das Unternehmenssegment entwickelt. Von der extremen Skalierbarkeit über Systemredundanzfunktionen bis hin zur Verwaltung der Benutzerpersönlichkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg hat sich die AppSense-Technologie in einer Vielzahl großer Implementierungen als unternehmenstauglich erwiesen.
Die AppSense Management Suite umfasst drei Komponenten, die innerhalb des Verwaltungssystems Management Center ausgeführt werden:
